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Dr. Anne-Marie Tausch

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Biographie von Dr. Anne-Marie Tausch


Biographie von Dr. Anne-Marie Tausch

Anne-Marie Tausch wurde 1925 in Berlin geboren. Sie hatte einen Zwillingsbruder und eine ältere Schwester.

Anne-Marie Tausch selbst beschreibt ihre Kindheit als glücklich. Um sich für ein Rundfunkinterview vorzubereiten, fertigte sie einmal einen Stichwortzettel über ihre Kindheit an, indem sie schreibt: ,,Ich war ein überlebhaftes Kind: Wild, übermütig, ausgelassen, lebendig, aktiv, viele Streiche. Mich zu leben war, Streiche zu machen, intensiv Sport zu treiben, besonders Tennissport.'' Zu ihr wurde gesagt: ,,Eine von dir reicht.'' In ihrem Zeugniskopf war zu lesen: ,,Anstrengend, ist ein unbequemes Kind.''

Besonders prägend für sie waren die Kriegserfahrungen (1939 - 1945). Als der Krieg ausbrach wurde ihr Vater eingezogen, Anne-Marie war damals 14 Jahre alt. Während der Bombennächte litt sie unter Angst und Hunger. Herr Tausch schrieb über Anne: ,,Beeindruckt wurde sie durch eine jüdische Mitschülerin, Manuela, bei der sie großen Schmerz miterlebte. ''Der Vater von Anne-Marie starb 1944 in einem Luftschutzkeller in Berlin, in dem sie häufig Nachtwachen hielt. Dort erlebte sie auch, wie ihr Vater in Ruhe sterben konnte.

Anne-Marie wollte beruflich etwas mit Menschen zu tun haben, deshalb begann sie gleich nach dem Krieg mit einer zweijährigen Ausbildung als Lehrerin an der Pädagogischen Hochschule in Hannover.

Weil sie mehr über das Seelische wissen wollte, studierte sie anschließend Psychologie an der Universität Göttingen. Sie beendete ihr Studium mit einer Doktorarbeit (,,Der Erwachsene im Erlebnis des Kindes'').

Anne-Marie Tausch spielte gerne Tennis (z.B. während ihrer Studienzeit), 1949 wurde ihr von der Universität Göttingen die silberne Ehrennadel für ihre herausragenden Sportleistungen überreicht. Anne-Marie Tausch gewann in den nächsten zwei Jahrzehnten, viele Clubmeisterschaften an ihren Wohnorten.

Nachdem sie ihre Doktorarbeit erfolgreich abschließen konnte, nahm sie eine Stelle als Lehrerin an der pädagogischen Hochschule Braunschweig an.

Wenig später wechselte sie an das psychologische Institut der Uni Marburg. Reinhard Tausch hatte ihr diese Stelle angeboten. Ein halbes Jahr nach Beginn ihrer gemeinsamen Arbeit heirateten die beiden.

Ein Jahr nach der Hochzeit wurde ihr erstes Kind geboren. Um weiterhin genug Zeit für Forschungen zu haben, suchten die beiden nach guten Betreuungspersonen für die Kinder, die sie auch fanden. Anne-Marie arbeitete an der Universität Marburg, an den Pädagogischen Hochschulen Weilburg/Lahn und Kettwig/Duisburg. Ab 1965 arbeitete sie in der Arbeitsgruppe ihres Mannes. Um keine Diskussion unter den Kollegen zu provozieren, arbeitete sie ohne eine Bezahlung für ihre Arbeit zu erhalten.

1976 bis 1980 lud Anne-Marie zu Gruppengesprächen im Südwest-Fernsehen ein. Sie begann 1978 eine Untersuchung von Gesprächen mit Krebskranken, ein Jahr später wurde bei Anne-Marie Tausch Krebs diagnostiziert. Ihrem Krebsleiden erlag Anne-Marie Tausch im Jahre 1983.

(Diese Biographie wurde von einem Schüler des Wahpflichtangebotes "Internet" verfasst.)

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